Diese Schule ist eine Einrichtung des Sozialdienst katholischer Frauen - Gesamtverein e.V.

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Schule Haus Widey

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Schule Haus Widey wird

Ganztagsschule

 

Mit der Aufnahme externer Schüler gab es eine weitere Neuerung an der Schule. In einem Probelauf wurde zeitgleich das System der Ganztagsschule eingeführt. Während vormittags vor allem in den Sachfächern gearbeitet wird, liegt im Nachmittagsunterricht der Schwerpunkt auf sportliche, musische und künstlerische Betätigungen der Schüler. Was zunächst in einem Schulversuch 1988 startete, wurde dann auch bald auf Grund der guten Erfahrungen offiziell. Im Jahre 1990 erteilte das Kultusministerium in Düsseldorf die offizielle Genehmigung zur Einrichtung einer Ganztagsschule.

Ganztagsunterricht, gekoppelt mit dem Klassenlehrerprinzip, bietet die Vorteile, dass Raum bleibt für fächerübergreifenden Projektunterricht, ganztägige Unternehmungen außerhalb der Schule oder für die Gestaltung neuer, attraktiver Räume und Plätze für die Schule (z.B. 1998 Bau eines Beach-Volleyballplatzes). Zudem bietet der Ganztagsunterricht die große Chance, eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Lehrern und Schülern zu fördern. Wer den ganzen Tag über miteinander arbeitet, spielt, Sport treibt, musiziert oder Gespräche miteinander führt, der wird viel eher bereit und in der Lage sein, seine kleinen und großen Probleme zu meistern bzw. Hilfen anzunehmen. Der Aspekt des "ganzheitlichen Lernens" erhält dadurch einen ganz besonderen Stellenwert.

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Auch der Pausengestaltung kommt in diesem Zusammenhang eine große Bedeutung zu. Durch die Öffnung der Sporthalle in den Pausen haben die Schüler Gelegenheit, durch Bewegung erst einmal "Dampf abzulassen", ein Ruhe- und Leseraum bietet den Schülern Gelegenheit, sich zurückzuziehen und zu entspannen.

Mit der Einführung des Ganztagsunterrichts kam eine weitere Pause hinzu: die Mittagspause. Die Anwesenheit der Schüler während der Mittagszeit bedeutete, dass die Schüler verpflegt werden mussten. In der Anfangszeit gingen die Mädchen – ausschließlich interne Schülerinnen aus Haus Widey – zum Mittagessen in ihre Gruppen, während das Essen für die externen Schüler – damals noch sehr wenige – aus der Großküche des Hauses geholt wurde. Zunächst aßen die Schüler noch mit ihren Klassenlehrern in ihrem Klassenraum, anschließend wurde gemeinsam aufgeräumt und gespült. Die enorme Zunahme der externen Schüler bedeutete aber auch einen höheren Aufwand beim Mittagessen, sodass später das Mittagessen zentral für alle Schüler im größten Raum der Schule – dem sogenannten Konferenzraum – von den Lehrern ausgegeben wurde. Das Essen jedoch musste immer mit einem Rollwagen aus der Großküche herübergefahren werden. Da waren kleine bis mittelgroße Suppenüberschwemmungen oder eine umgestürzte Puddingschüssel schon mal die Regel. Inzwischen wird das Mittagessen in einer eigens dafür eingerichteten Cafeteria mit Direktanschluss zur Großküche ausgegeben.

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